Mai 2016: betriebsratspraxis24 Experten mahnen: Arbeitsschutz von gestern taugt nur bedingt für Arbeit 4.0

Auch werden "bei der Arbeit 4.0 die psychischen Belastungen sehr viel stärker in den Vordergrund treten als bisher", prognostiziert Michael Kloth, Vorstandsmitglied im Verband für Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz bei der Arbeit (VDSI). Für ihn besteht kein Zweifel daran, dass "die Zeiten der alten technischen Sicherheitsfachkraft" vorbei sind und die Fachkräfte für Sicherheit weiter qualifiziert werden müssten. 

 

Dass der Arbeitsschutz der Realität teilweise etwas hinterherhinkt, zeigt auch die Studie "Mobiles Arbeiten" von der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Beispielsweise berichten die Befragten von "großen Defiziten hinsichtlich der im Arbeitsschutzgesetz geforderten Gefährdungsbeurteilung an mobilen IT-Arbeitsplätzen". 

Nach dieser HTW-Studie arbeiten bereits 54 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mobil an wechselnden Arbeitsplätzen. Dafür fehlten im Arbeitsschutzgesetz "Standards und Richtlinien", konstatiert Studienleiter Professor Dr. Jochen Prümper. Er beobachtet schwer verunsicherte Unternehmen, "auch im Hinblick auf das Thema virtuelle Führung".

 

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