Aktuelles

Es gibt nichts Beständigeres als die Unbeständigkeit.

Hans Jacob Christoph von Grimmelshausen (1621-1676)

Aktuelles | Juni 2020: Publikation in Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer | Mit Sicherheit. Ergebnisse einer bundesweiten Widerholungsbefragung beim Zugperso

Juni 2020: Publikation in Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer | Mit Sicherheit. Ergebnisse einer bundesweiten Wiederholungsbefragung beim Zugpersonal

Vom 1. Mai bis zum 12. Juni 2019 führte die GDL ihre zweite bundesweite Onlineumfrage durch. Die arbeitswissenschaftliche Begleitung erfolgte von der Erstellung des Fragebogens bis zur Auswertung durch die Berater des bao - Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie. Im Unterschied zur Umfrage 2016 richtete sich diese Wiederholungsbefragung nicht mehr allein an die als Zugpersonal tätigen GDL-Mitglieder, sondern an das gesamte Zugpersonal aller Eisenbahnunternehmen in ganz Deutschland.


Aktuelles | Mai 2020: Publikation in Wirtschaftspsychologie aktuell | Orientierung aus dem Inneren – Kohärenzsinn als Schutzfaktor gegen Stress

Mai 2020: Publikation in Wirtschaftspsychologie aktuell | Orientierung aus dem Inneren – Kohärenzsinn als Schutzfaktor gegen Stress

Führungskräfte sind einem starken Wandel sowie hohen Arbeitsbelastungen ausgesetzt und gelten als Risikogruppe für stressbedingte Erkrankungen. Dennoch gibt es viele Vorgesetzte, die sich einer guten psychischen Gesundheit erfreuen. Worin liegt ihr Geheimnis? Tom Schneeberg, Master of Science Psychologie, Berater bei dem bao – Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie GmbH in Berlin.

 


Aktuelles | April 2020: Publikation in Diagnostica | Validierung eines elektronischen Votingsystems (EVS)

April 2020: Publikation in Diagnostica | Validierung eines elektronischen Votingsystems (EVS)

Tom Schneeberg, M.Sc. (bao GmbH) und Prof. Dr. Jochen Prümper publizierten in Diagnostica, der deutschsprachigen Zeitschrift für Psychologische Diagnostik und Differentielle Psychologie, den Beitrag „Validierung eines interaktiven Abstimmungssystems zur Diagnose psychischer Belastung mittels KFZA“. In dem Beitrag gehen sie der Frage nach, ob ein elektronisches Votingsystem (EVS) auf Basis des KFZA eine Alternative zu dem klassischen „Papier & Bleistift“-Erhebungszenario (P&B) darstellt und ob es den Anforderungen der EN ISO 10075–3 (2004) ´Ergonomische Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung´ entspricht.

 


Aktuelles | Mai 2019: AUVA Forum Prävention | Umgang mit Risiko

Mai 2019: AUVA Forum Prävention | Umgang mit Risiko

Vom 20. – 23. Mai 2019 findet in Wien in dem Kongresszentrum der Hofburg unter dem diesjährigen Themenschwerpunkt „Umgang mit Risiko“ das „Forum Prävention“ der AUVA statt. Prof. Dr. Jochen Prümper referiert hier am 21. Mai 2019 über das Thema „EVALOG – Ein Verfahren zur Evaluierung psychischer Belastung in Kleinstbetrieben“ und leitet am 23. Mai 2019 zu dem gleichen Thema einen Workshop.

Hier geht es zu dem Programm der Veranstaltung

 


Aktuelles | März 2019: EVALOG | Pressemitteilung des ÖGB und der Bundesarbeitskammer

März 2019: EVALOG | Pressemitteilung des ÖGB und der Bundesarbeitskammer

AUVA veröffentlicht EVALOG.

EVALOG, also „Evaluierung im Dialog“, ist ein Verfahren zur Evaluierung psychischer Belastung in Kleinstbetrieben. Es beruht auf dem KFZA-Verfahren.

EVALOG wurde im Auftrag der AUVA von Jochen Prümper & Julia Vowinkel 2019 für die Evaluierung psychischer Belastung in Kleinstbetrieben entwickelt. EVALOG kann über die AUVA-Homepage kostenlos bestellt werden. Bei der Entwicklung wurde großer Wert auf die Anwendungsfreundlichkeit (Gebrauchstauglichkeit) gelegt.

Die EVALOG-Unterlagen, also das gesamte Evaluierungsheft E24 „EVALOG – Evaluierung psychischer Belastung im Dialog“, nur Teil 4 „Informationsblätter“ und nur Teil 5 „Arbeitsblätter“ stehen ab sofort auf www.eval.at/evalog zum Download zur Verfügung.

Das Printmedium kann über die AUVA-Homepage kostenlos bestellt werden. Hier der Link zu den AUVA-Evaluierungsheften, Evaluierungsheft Nr. 24.

 


Aktuelles | Februar 2019: EVALOG | Neues Verfahren zur Evaluierung psychischer Belastung erschienen

Februar 2019: EVALOG | Neues Verfahren zur Evaluierung psychischer Belastung erschienen

Im Auftrag der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (kurz: AUVA) – einer Einrichtung der österreichischen Sozialversicherung – entwickelten Prof. Dr. Jochen Prümper (HTW Berlin) und Dr. Julia Vowinkel (bao GmbH) den Wegweiser „EVALOG – Evaluierung im Dialog für die Evaluierung psychischer Belastung in Kleinstbetrieben“.

Das Verfahren ist wissenschaftlich fundiert, bei der Entwicklung wurde großer Wert auf die Anwendungsfreundlichkeit (Gebrauchstauglichkeit) gelegt. Die Evaluierung findet mit EVALOG im Dialog zwischen einer Evaluiererin bzw. einem Evaluierer sowie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern statt.

Das Verfahren deckt alle Evaluierungsphasen ab, von der Erhebung der psychischen Belastung über die Maßnahmenentwicklung bis hin zur Dokumentation, Überprüfung der Wirksamkeit der Maßnahmen und Anpassung der Evaluierung, ab.

Hier steht Ihnen das Verfahren zum kostenlosen Download zur Verfügung

 


Aktuelles | B·A·D-Expertentagung | Abenteuer Zukunft: Chancen – Risiken – Herausforderungen

29./30.11.2017: B·A·D-Expertentagung | Abenteuer Zukunft: Chancen – Risiken – Herausforderungen

Cyberchefs und intelligente Roboter, smarte Technik im Büro und Datenbrillen in der Lagerlogistik: Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Auch feste Arbeitsplätze und -zeiten verlieren zunehmend an Bedeutung. Das macht Unternehmen agiler und anpassungsfähiger, verlangt aber auch eine hohe Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitern und Führungskräften. Auf der B·A·D-Expertentagung „Abenteuer Zukunft: Chancen – Risiken – Herausforderungen“ wird diskutiert, wie sich in diesem Zusammenhang Prozessabläufe, Managementstrukturen und der Arbeitsplatz des Einzelnen verändern, welche Auswirkungen dies auf den Arbeits- und Gesundheitsschutz hat und wie ein Unternehmen im digitalen Umfeld den betrieblichen und sozialen Erfordernissen gleichermaßen gerecht werden kann. Prof. Dr. Jochen Prümper steht auf dieser Tagung als Diskutant für das Thema „Mobile Mindsets und Mobile Skills - Auswirkungen auf Arbeitsleistung und Wohlbefinden“ zur Verfügung und präsentiert neueste Ergebnisse seiner Studie „Mobile Work 2017“.

Tagungsprogramm B·A·D-Expertentagung

 


Aktuelles | Personal Austria 2017 | Eröffnungsvortrag: Mobile Mindset und Mobile Skills

November 2017: Personal Austria 2017 | Eröffnungsvortrag: Mobile Mindset und Mobile Skills

In diesem Jahr eröffnet Prof. Dr. Prümper mit seinem Vortrag „Mobile Mindset und Mobile Skills“ die „Personal Austria 2017“. Thema: Arbeit 4.0 stellt neue Anforderungen an die Digitale Handlungskompetenz von Beschäftigten. Zudem unterscheiden sich Menschen sehr stark hinsichtlich ihres Mindsets in Bezug auf digitale Mobilarbeit. Diese reicht von „Mobile Minds“, die bereits rundum in der mobilen Arbeitswelt angekommenen, bis hin zu den skeptischen und unsichereren „Mobile Potentials”. Die Auswirkung digitaler Handlungskompetenz auf Wohlbefinden und Arbeitsleistung ist – wie unsere aktuelle Befragung von über 1100 Beschäftigten zeigt – enorm.

 


Aktuelles | Karriere-News | Noch lang nicht fit für mobile Arbeit

Oktober 2017: Karriere-News | Noch lang nicht fit für mobile Arbeit

Digitalisierung. Sechs von zehn Arbeitnehmern arbeiten nicht mehr nur von ihrem Arbeitsplatz aus. Vielen von ihnen fehlt die nötige Kompetenz dafür: viel Arbeit für Personalentwickler.

Die Zahl mag überraschen: 39 Prozent der Beschäftigten gelten als Stationary Worker. Sie verlassen während ihrer Dienstzeit ihren Arbeitsplatz nicht. 61 Prozent hingegen sind Mobile Worker und arbeiten nicht mehr nur von ihrem Arbeitsplatz aus. Sie bewegen sich also im Büro bzw. auf dem Betriebsgelände oder sind überhaupt auswärts unterwegs. Diese Zahlen hat Jochen Prümper, Professor für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, für Deutschland erhoben. In Österreich dürfte sich ein ganz ähnliches Bild ergeben.

Prümper klassifiziert die Teilnehmer der Studie in vier verschiedene Typen. Den Großteil (rund ein Drittel) bilden die Mobile Minds:

  • Sie stehen technologischen Entwicklungen aufgeschlossen gegenüber. Sie nutzen die neuen Möglichkeiten gekonnt und fühlen sich damit sehr wohl. Ähnlich groß ist die Gruppe der
  • Mobile Potentials: Bei ihnen ist in Bezug auf die Digitalisierung noch Aufholbedarf vorhanden. Sie könnten aufgeschlossener und kompetenter im Umgang mit den technischen Möglichkeiten sein.
  • Mobile Dreamer: Jeder Fünfte steht neuen Arbeitsweisen zwar aufgeschlossen gegenüber, fühlt sich aber nicht mehr so wohl, wenn sie umgesetzt werden sollen.
  • Mobile Naïfs: Sie sind zwar offen für die Digitalisierung, können aber noch nicht richtig mit den neuen Gegebenheiten umgehen.

Bemerkenswert sei, sagt Prümper, dass mehr als jeder zweite Mobile Potential und Mobile Dreamer und sogar 70 Prozent der Mobile Naïfs mobil arbeiten – ohne offenbar ganz sattelfest zu sein. Er rät Unternehmen zur gezielten Kompetenz- und damit Personalentwicklung. Denn diese sei erfolgskritisch. Prümper hat auch analysiert, was „digitale Handlungskompetenz“ ausmacht. Er dröselt sie in drei Felder auf:

  • Digitale Sachkompetenz heißt zu wissen, wie sich Daten bei der digitalen Zusammenarbeit über die verfügbaren IT-Geräte nutzen und schützen lassen. Sie zu erhalten sei eine essenzielle Aufgabe der Unternehmen.
  • Digitale Sozialkompetenz: Sie zeigt sich darin, ob es gelingt, dem Gesprächspartner eigene Anliegen über digitale Kommunikationswege verständlich zu machen – wie sehr das gelingt, ist vielfach eine Frage der Persönlichkeit.
  • Digitale Selbstkompetenz: Sie zeigt sich darin, wie die größeren Gestaltungsspielräume genutzt werden, die durch das digitale Arbeiten möglich werden. „Sie muss vom Kindergartenalter an vermittelt werden“, sagt Prümper. In sie zu investieren lohne sich: Denn Mobile Worker mit hoher digitaler Selbstkompetenz berichteten in der Studie über deutlich höhere Zufriedenheit mit der Vereinbarkeit von Beruflichem und Privatem. Sie würden sich körperlich, sozial und psychisch wohler fühlen und wären zufriedener mit den eigenen Arbeitsergebnissen.

Auf einen Blick: Digitale Selbstkompetenz ist die digitale Schlüsselkompetenz, ermittelte Jochen Prümper in der Studie „Mobile Work 2017“ gemeinsam mit dem Spring-Messe-Management und dem bao – Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie GmbH inBerlin. Um Digitalisierung geht es auch bei der Fachmesse Personal Austria (8./9. November) in Wien:www.personal-austria.at

 

Karriere-News.at

 


Aktuelles | Personal Austria 2017 | Digitalisierung und Mobile Work

Oktober 2017: Personal Austria 2017 | Digitalisierung und Mobile Work

Die HR-Fachmesse Personal Austria, die heuer am 8. und 9. November in der Halle A der Messe Wien stattfindet, stellt die Digitalisierung der Arbeitswelt und die damit einhergehenden Chancen und Möglichkeiten in den Mittelpunkt. Einen ersten Einblick in dieses Thema sowie einen Ausblick auf die Messe gaben kürzlich Experten bei einem Pressegespräch. Prof. Dr. Jochen Prümper, Wirtschaftspsychologe der HTW Berlin, stellte seine Studie „Mobile Work 2017“ vor, die er in Zusammenarbeit mit „spring Messe Management“, „bao – Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie“ und „Xing“ durchführte. Insgesamt unterscheidet Prümper vier Typen: "Mobile Minds", "Mobile Potentials", "Mobile Dreamers" und die "Mobile Naïfs". Die "Mobile Minds" bilden dabei die größte Gruppe und stehen den technologischen Entwicklungen positiv gegenüber. Entwicklungspotential beim Umgang mit den modernen Möglichkeiten ist dennoch gegeben.

Monitor.at

 


Aktuelles | Personal Austria 2017 | Digitalisierung und Mobile Work

Oktober 2017: Personal Austria 2017 | Digitalisierung und Mobile Work

Gearbeitet wird nur im Büro? Das gilt längst nicht mehr. Wie mobil die Arbeitswelt bereits heutzutage ist und wie die Mitarbeiter mit diesen Veränderungen umgehen, untersucht der Wirtschaftspsychologe der HTW Berlin, Prof. Jochen Prümper, in Zusammenarbeit mit spring Messe Management und Xing, in seiner Studie „Mobile Work 2017“. Insgesamt unterscheidet Prof. Prümper vier Typen: „Mobile Minds“, „Mobile Potentials“, „Mobile Dreamers“ und die „Mobile Naïfs“. Die „Mobile Minds“ bilden dabei die größte Gruppe und stehen den technologischen Entwicklungen positiv gegenüber. Entwicklungspotential beim Umgang mit den modernen Möglichkeiten ist dennoch gegeben.

Computerwelt.at

 


Aktuelles | CAREERNETWORK: Personal Austria | Abschalten können

Oktober 2017: CAREERNETWORK: Personal Austria | Abschalten können

Laut einer umfassenden Untersuchung von Wirtschaftspsychologe Jochen Prümper in der D-A-CH-Region lassen sich Arbeitnehmer heute mehrheitlich in vier Mobile-Work-Typen unterteilen: Ein gutes Drittel (34%) sieht sich als "Mobile Minds", die mobiler IT gegenüber sehr aufgeschlossen sind, hervorragend damit umgehen können und sich im Umgang absolut wohlfühlen. Ein zweiter Typ sind die "Mobile Naïfs", welche wie die Mobile Minds eine absolut aufgeschlossene Haltung gegenüber mobilem Arbeiten mitbringen, allerdings trotz hohem Wohlfühlfaktor noch nicht sehr gut damit umgehen können (9%). Die aufgeschlossene Haltung zeichnet auch die "Mobile Dreamer" aus, die jedoch in zweifacher Hinsicht im Widerspruch zur praktischen Erfahrung steht: Sowohl beim Umgang mit mobiler IT als auch beim Wohlfühlen ist dieser Typus noch nicht am oberen Ende der Skala angekommen (21%).

Ein vierter Mobile-Work-Typ hat in Bezug auf Aufgeschlossenheit, Kompetenzen und Wohlfühlfaktor noch Entwicklungsmöglichkeiten: 28% gehören zu diesen "Mobile Potentials".

Hoher Nachholbedarf Nur knapp mehr als 60% der Studienteilnehmer schätzen dabei ihre eigene Sachkompetenz in Bezug auf digitales Arbeiten als hoch ein. Ein Manko ist etwa die Fähigkeit, Daten bei der mobilen Zusammenarbeit über die IT-Geräte zu schützen: 4,9% können dies gar nicht, und 17,8% nur wenig. Nicht leicht fällt es vielen Befragten, schnell eine Lösung zu finden, wenn bei der digitalen Arbeit technische Probleme oder Inkompatibilitäten auftauchen (4,5% gar nicht, 15% wenig). Kompetenz beim Umgang mit technischen Möglichkeiten ist auch im Privatleben sehr wichtig, definiert Prümper den Begriff "Selbstkompetenz". "Ständige Erreichbarkeit und die Möglichkeit, überall zu arbeiten, darf nicht dazu führen, dass z.B. die Familie darunter leidet."

Zwar sind Arbeitnehmer, die mit mobilen Techniken arbeiten und gut damit umgehen können, im Privatleben deutlich zufriedener als andere Befragte. Vice versa, so Prümper, sei jedoch ein "No-Go": "Haben Sie diese Selbstkompetenz nicht, scheitern Sie im neuen Arbeitsleben!"

CARERNETWORK


Aktuelles | Travel Industry Club | Mobiles Arbeiten – Von der Chance zur Pflicht

Juni 2017: Travel Industry Club | Mobiles Arbeiten – Von der Chance zur Pflicht

Freiheit und Mobilität, vom Chef verordnet. Das klingt ein bisschen wie der Lachzwang beim Karneval. Doch wollen die Mitarbeiter das überhaupt? Damit hat sich die Studie „Mobile Work 2017“ der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) beschäftigt, für die 1065 Beschäftigte aus diversen Branchen und Karrierestufen befragt wurden. Wichtigstes Ergebnis: 60% der Befragten arbeiten mit mobilen Endgeräten. Fast die Hälfte arbeiten sowohl intern als auch extern mobil. Aber fast 30% der Studienteilnehmer stehen dem mobilen Arbeiten kritisch gegenüber, bevorzugen einen festen Schreibtisch in „ihrem“ stationären Büro.

Derweil ist der Trend (und teilweise Zwang) zum mobilen Arbeiten auch in der Tourismusbranche längst angekommen. Anfang 2016 gab Lufthansa-Chef Carsten Spohr bekannt, in der Frankfurter Unternehmenszentrale die festen Schreibtische aller Mitarbeiter abzuschaffen. Stattdessen müssen sich die Angestellten nun jeden Morgen einen freien Platz suchen. Wenn sie denn überhaupt zur Arbeit kommen. Denn Homeoffice ist ausdrücklich erwünscht. Zudem sind immer einige Mitarbeiter auf Dienstreise, krank oder im Urlaub. Daher stehen nur noch für zwei von drei Mitarbeitern Arbeitsplätze zur Verfügung. Das spart Raumkosten. Allerdings kann es vorkommen, dass ein Mitarbeiter keinen Platz mehr findet. Vielleicht gibt es noch ein Stehpult, einen Platz auf dem Flur oder in einer Besprechungsecke. Oder er fährt wieder nach Hause. Klar, dass diese „Revolution im Büro“ (FAZ) nicht bei allen Betroffenen gut ankam.

Prof. Dr. Jochen Prümper, Leiter der Mobile Work-Studie, kategorisiert die Arbeitnehmer in vier Mobile Work-Typen, basierend auf drei Variablen: Offenheit gegenüber mobilem Arbeiten, Fachwissen im Umgang mit mobilen Technologien (z.B. ausreichender Schutz der Daten oder die Fähigkeit, technische Probleme zu lösen) sowie Wohlfühlfaktor.

Am weitesten sind die „Mobile Minds“: Sie sind sehr offen gegenüber mobiler IT, können damit bestens umgehen und fühlen sich in der digitalen Welt uneingeschränkt wohl. Ca. ein Drittel der Befragten stimmten dem zu. Die zweite Stufe sind die „Mobile Naïfs“ (ca. 8,5%). Auch sie arbeiten gerne mobil und fühlen sich dabei wohl, allerdings fehlt es ihnen noch an technischer Fachkenntnis und Erfahrung. Die dritte Gruppe, „Mobile Dreamer“ (ca. 21 %), ist zwar grundsätzlich zum mobilen Arbeiten bereit, aber ihre mangelnde Vertrautheit mit den Technologien führt zu Unwohlsein. Auf der untersten Stufe stehen die „Mobile Potentials“. Denen mangelt es schlicht an der Bereitschaft, sich überhaupt mit den Möglichkeiten mobiler Arbeit auseinanderzusetzten. Mit über 28% ist diese Gruppe noch immer erstaunlich groß.

Damit stehen sich in vielen Firmen zwei Gruppen gegenüber: Die Fans und die Skeptiker mobiler Arbeitsformen. Diese beiden Lager zu harmonisieren, sieht Prümper als eine große Herausforderung, der sich Unternehmen in den nächsten Jahren stellen müssen. Die Mitarbeiter selbst werden sich derweil wohl daran gewöhnen müssen, dass mobiles Arbeiten von einem hippen Trend aus der Start-up Szene zunehmend zum neuen Status-quo und zur Pflicht wird. Da hilft es nur, sich möglichst früh ein gewisses Grundwissen über Virtual Private Networks, Proxy-Server-Konfigurationen und Verschlüsselungstechnologien anzueignen, um nicht eines Tages (schlechtestenfalls in einem Vorstellungsgespräch) von der mobilen Welle überrollt zu werden.

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Aktuelles | Markenartikel | Mehrheit der Beschäftigten befürwortet mobiles Arbeiten

Juni 2017: Markenartikel | Mehrheit der Beschäftigten befürwortet mobiles Arbeiten

01.06.2017: Markenartikel | Mehrheit der Beschäftigten befürwortet mobiles Arbeiten Die Beschäftigten im deutschsprachigen Raum sind sehr mobil affin: Rund ein Drittel sind mobiler IT gegenüber sehr aufgeschlossen, wissen hervorragend damit umzugehen und fühlen sich im Umgang damit absolut wohl (sogenannte Mobile Minds). Dies ergab die Studie 'Mobile Work 2017' eines laufenden Forschungsprojekts von Spring Messe Management in Mannheim, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) unter der Leitung von Wirtschaftspsychologe Prof. Dr. Prümper sowie dem Büro für Arbeits- und Organisationspsychologie (bao GmbH) in Berlin, an der seit Februar 2017 mehr als 1.000 Berufstätige teilgenommen haben.

Demnach lassen sich die Beschäftigten mehrheitlich in vier Mobile-Work-Typen unterteilen: Ein gutes Drittel (33,7 Prozent) sieht sich als Mobile Minds, die mobiler IT gegenüber sehr aufgeschlossen sind, hervorragend damit umgehen können und sich im Umgang absolut wohlfühlen. Ein zweiter Typ sind die Mobile Naïfs, die wie die Mobile Minds eine absolut aufgeschlossene Haltung gegenüber mobilem Arbeiten mitbringen, allerdings trotz hohem Wohlfühlfaktor noch nicht sehr gut damit umgehen können (8,5 Prozent).

Die aufgeschlossene Haltung zeichnet auch die Mobile Dreamer aus, die jedoch in zweifacher Hinsicht im Widerspruch zur praktischen Erfahrung steht: Sowohl beim Umgang mit mobiler IT als auch beim Wohlfühlen ist dieser Typus noch nicht am oberen Ende der Skala angekommen (21,1 Prozent). Ein vierter Mobile-Work-Typ hat in Bezug auf Aufgeschlossenheit, Kompetenzen und Wohlfühlfaktor noch Entwicklungsmöglichkeiten: 28,3 Prozent gehören zu diesen Mobile Potentials.

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Aktuelles | ManagerSeminare | 42%

Mai 2017: ManagerSeminare | 42%

42% ... der Berufstätigen im deutschsprachigen Raum sind dem mobilen Arbeiten gegenüber sehr aufgeschlossen. Dies belegt die aktuelle Studie 'Mobile Work' der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und der spring Messe Management GmbH. Laut der Erhebung paart sich bei einem guten Drittel (rund 34 Prozent) der Befragten die digitale Begeisterung mit hervorragender Kompetenz: Diese 'Mobile Minds' sind geschickt im Umgang mit ihren Tools und fühlen sich dabei sehr wohl. Rund acht Prozent bezeichnen sich dagegen als zwar aufgeschlossen und fühlen sich im Umgang mit ihren Devices ebenfalls wohl, können aber noch nicht optimal damit umgehen. Der Mobile Dreamer (ca. 21 Prozent) dagegen hat, was die Kompetenz im Umgang mit digitalen Werkzeugen und den Spaß daran angeht, noch Luft nach oben. Und dann gibt es noch digitale Ignoranten, die die Studie höflich als 'Mobile Potentials' bezeichnet.

 

28  % ... der Arbeitnehmer zählen zu dieser Gruppe, die dem mobilen Arbeiten ablehnend und wenig kompetent gegenübersteht. 'Es darf nicht übersehen werden, dass sich Menschen in ihren speziellen Bedürfnissen, ihr Arbeitsleben einzurichten, sehr unterscheiden', ordnet Jochen Prümper, Wirtschafts- und Organisationspsychologe an der HTW Berlin, die Ergebnisse der Studie ein. Für Unternehmen heißt das: Sie müssen gute Rahmenbedingungen für Mobile Work schaffen, vor allem im Hinblick auf Arbeitsgestaltung, Personalentwicklung sowie die Führungs- und Vertrauenskultur.

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